Optische Signale erfassen, Stromnetze sicherer nutzen

AEOLUS will zeigen, wie sich bestehende Freileitungen auf Basis präziser Messdaten sicher und situativ höher auslasten lassen. Zudem sollen neben Informationen über Wind und Temperatur auch akustische Ereignisse entlang der Leitung erkannt werden, was für die Überwachung der kritischen Infrastruktur von Bedeutung werden könnte.

„Aeolus“ setzt auf eine intelligente Optimierung vorhandener Infrastruktur: Mit einer neuartigen Glasfaser-Sensortechnologie lassen sich Witterungsbedingungen und damit die tatsächlich möglichen Belastbarkeiten von Hochspannungsfreileitungen besser bestimmen, deren Transportkapazität situativ erhöhen, ohne die Betriebssicherheit zu beeinträchtigen. Das zukunftsweisende Projekt, benannt nach dem griechischen Gott der Winde, wird im „achten Energieforschungsprogramm zur angewandten Energieforschung“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert.

Unter Koordination des Instituts für Technik der Informationsverarbeitung (ITIV) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und gemeinsam mit einem starken Konsortium – aus den drei Übertragungsnetzbetreibern „50Hertz Transmission GmbH“ aus Berlin, „Tennet TSO GmbH“ aus Bayreuth, „TransnetBW GmbH“ aus Stuttgart, sowie der „AP Sensing GmbH“ aus Böblingen, dem Energienetzwerk „fokus.energie e.V.“ aus Karlsruhe, „unilab Systemhaus GmbH“ aus Paderborn und „WEPROG GmbH“ aus Altdorf – wird die Technologie im Rahmen der „Mission Energiesystem 2045“ in die Praxis umgesetzt.

 

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